KMU Planer

ohne Plan kein Weg

Konzept der „Modernen Budgetierung“

Das Thema Planung und Budgetierung wird auch weiterhin ein zentrales Thema im Controlling bleiben. Kürzlich stellte der Facharbeitskreis Moderne Budgetierung des Internationalen Controller Vereins ein White Pater zur Modernen Budgetierung zur Verfügung.

Beyond Budgeting  konnte sich praktisch kaum durchsetzen und  Better Budgeting stellt kein geschlossenes Konzept, sondern nur einen Oberbegriff für eine Vielzahl von Verbesserungsideen und -instrumenten zur Budgetierung dar. Somit fehlt es nach den Feststellungen im White Paper zur Modernen Budgetierung immer noch an einer gemeinsamen Klammer, ein problemadäquates Konzept, das auch in der Praxis anwendbar ist.

Diese vor allem für Controller unbefriedigende Situation wurde vom ICV in Zusammenarbeit mit der European Business School (EBS) sowie weiteren Wissenschaftlern und Praxisvertretern zum Anlass genommen, ein wissenschaftlich fundiertes, stimmiges und praxistaugliches Konzept zu entwickeln: die Moderne Budgetierung.

In dem Whitepaper werden Empfehlungen für die Gestaltung der Planungsprozesse und Planungsebenen sowie die Auswahl der Planungsinstrumente gegeben. Die Kernprinzipien sind Einfachheit, Flexibilität und Integration. Zusätzlich werden Empfehlungen zur Festlegung der wichtigsten Planungsinhalte gegeben. So sind im Kern die Wertschöpfung und Struktur abzubilden und statt vieler Detailmaßnahmen die Absichten hinter dem Plan klar zu äußern.

Das Konzept der Modernen Budgetierung soll den Unternehmen eine Orientierung liefern. Hierbei geht es vor allem darum, den Kern einer zeitgemäßen Planung und Budgetierung zu beschreiben und nicht darum, alle denkbaren Facetten und Ausprägungen einzubeziehen.

 Das White Paper zur Modernen Budgetierung steht auf der ICV-Website im Bereich „Controlling-Wissen“ zur Verfügung.

Mai 24, 2012 Posted by | Allgemein, Controller, Planung, wissen wie | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Einführung der E-Bilanz

 Ab 2012 müssen Unternehmen ihren Jahresabschluss elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Diese Regelung ist Teil des Steuerbürokratieabbaugesetzes (SteuBAG), das bereits Ende 2008 verabschiedet wurde. „Mit der medienbruchfreien Übertragung der Daten an die Finanzverwaltung sollen bürokratische Lasten abgebaut und das Verfahren der Bilanzübermittlung insgesamt vereinfacht werden“, beschreibt Tobias Polka, Steuerberater bei der Warth & Klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Düsseldorf, die Idee hinter der Einführung der E-Bilanz.

Zur Übermittlung der Daten hat die Finanzverwaltung den Standard XBRL (= extensible Business Reporting Language) ausgewählt.

Elektronisch übermittelt werden müssen:

  • (Handels-)Bilanz
  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Ergebnisverwendung
  • Kapitalkontenentwicklung (bei Personengesellschaften)
  • Überleitungsrechnung bzw. Steuerbilanz

In den Unternehmen entsteht besonders in der Vorbereitungsphase ein erheblicher Mehraufwand, zum einen hinsichtlich der inhaltlichen Gestaltung (höherer Detailierungsgrad), zum anderen in der Umgestaltung von IT-Prozessen (Bereitstellung von Daten im XBRL Format).

Da die Einführung der E-Bilanz rechtsform- und größenunabhängig für alle Unternehmen gilt, ist es empfehlenswert, dass  alle Unternehmen baldmöglichst mit den Vorbereitungen beginnen, da die komplexen organisatorischen und technischen Veränderungen  in der Regel eine entsprechende Vorlaufzeit benötigen.

Dezember 15, 2011 Posted by | Allgemein, Controller, Medienwandel, Spaß mit Technik | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spielwiese für Controller

Eine schöne Zusammenfassung aller wichtigen Informationen zum Themenbereich rund um alles, was irgendwie mit Controlling zu tun hat, findet man hier:

Controller Spielwiese

April 12, 2011 Posted by | Allgemein, Controller | , | Hinterlasse einen Kommentar

Working Capital Management

Spätestens seit der großen Finanzkrise ist das Thema Working Capital Management in aller Munde, geht es doch hier darum, die Kapitalbindung zu verringern und die Liquidität zu verbessern. Ziel des Working Capital Managements ist es, die Durchlaufzeit des im Umlaufvermögen gebundenen Kapitals so gering wie möglich zu halten.

Drei Bereiche sind dabei von enormer Bedeutung:
1. Bestandsmanagement
2. Forderungsmanagement
3. Verbindlichkeitenmanagement

Das Bestandsmanagment befasst sich mit der Reduzierung des Lagerbestands bei gleichbleibender oder sogar verbesserter Lieferfähigkeit. Das Bestandsmanagement erfolt in der Regel in 3 Prozessschritten: Bedarfsplanung – Bestandsplanung – Beschaffungsplanung. Diese Prozesse werden in den meisten Fällen durch entsprechende Software unterstützt.

März 31, 2011 Posted by | Allgemein, Controller, Planung, wissen wie | , | Hinterlasse einen Kommentar

Professional Planner und QlikView

Professional Planner und QlikView sind jedes für sich genommen zwei mächtige Tools. Was ist dann eine Kombination dieser beiden? Eine mächtige Softwarelösung für ein optimales Controlling in einem Unternehmen.

Professional Planner hat seine Stärke eindeutig in der Erstellung einer integrierten Erfolgs-, Bilanz- und Liquiditätsplanung mit Hilfe einer einzigartigen Rechenlogik auf die sich der Anwender verlassen kann. QlikView hingegen ist ein hervorragendes Analyse- und Reportingtool mit vielen Möglichkeiten zur Gestaltung von Reports und der Analyse der verschiedensten Daten. Überträgt man die Daten aus der Professional Planner Datenbank nach QlikView, kann man dort ein sehr schönes Reporting aufbauen. Und nicht nur das, man kann auch andere Daten aus anderen Datenquellen in das Reporting einfliessen lassen. Balanced Scorecard, kurzfristige Liquiditätsplanung, Managementcockpits usw. sind so darstellbar.

Die Firma Dream Team solution aus München hat hier bereits sehr viel Know How entwickelt und eine Schnittstelle zwischen Professional Planner und QlikView gebaut. Beide Tools zusammen sind eine hervorragende Controllinglösung für mittelständische Unternehmen.

Mai 18, 2010 Posted by | Planung, Professional Planner, Software, Uncategorized | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

kurzfristige Liquiditätsplanung

Bei der Arbeit mit Professional Planner stösst man oft an Grenzen, wenn es um die Liquiditätsplanung geht, insbesondere bei der Frage nach einer kurzfristigen Liquiditätsvorschau. Eine Liquiditätsvorschau ist im Standard immer nur auf Monatsbasis und als Cashflow möglich. Zahlungsströme lassen sich nur sehr schwer überhaupt darstellen.

Jetzt gibt es von Winterheller ein neues Tool: Professional Treasury soll wochengenau und nahtlos die kurz- und langfristige Cash-Situation des Unternehmens wiedergeben. Dabei werden sowohl bestehende offene Posten als auch Aufträge/Bestellungen und Plan-Liquiditätsströme integrativ berechnet. Und für alle Professional Planner Freunde die gute Nachricht, Professional Treasury verwendet die Kalkulationsengine von Professional Planner und verwendet Rechenschemata (BCL’s).

Mehr Informationen findet man hier: Factsheet Professional Treasury

Mai 18, 2010 Posted by | BI, Planung, Professional Planner, Software | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Controlling mit dem iPhone?

Hier ein app, da ein app – mittlerweile gibt es für scheinbar alles einen app, ein sogenanntes Miniprogramm für das iPhone. Nun gibt es auch ein app, um sich die Finanzdaten seines Unternehmens auf’s Handy zu holen. Controlling wird also auch mobil. Ob das wirklich praktikabel ist, muss sich aber erst noch beweisen.

Januar 17, 2010 Posted by | Controller, Medienwandel, Spaß mit Technik | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Professional Planner Anwendertreffen

Vor wenigen Tagen fand in Berlin in den exclusiven Räumlichkeiten der Königlichen Porzellan Manufaktur KPM das Professional Planner Anwendertreffen 2009 statt. Eingeladen hatte die Niederlassung Berlin der Firma Winterheller.

Neben der Vorstellung der neuesten Produktfeatures in Professional Planner gab es auch interessante Vorträge von Beraterkollegen zu den aktuellen Themen im Bereich Controlling. Besonders erbaulich fand ich die Vorträge über Controlling zwischen Wirtschaft und öffentlicher Hand sowie zur Optimierung eines Unternehmenscontrollings. Danke an die Referenten für die wirklich spannenden Erkenntnisse.

Während der Pausen konnte man sich kulinarischen Genüssen hingeben und mit Kollegen und alten Bekannten in Erfahrungsaustausch treten.

Fazit: Um etwas neues über die Software Professional Planner zu erfahren, hätte ich diese Veranstaltung nicht unbedingt besuchen müssen, aber es war sehr nett, alte Kollegen und Kunden wiederzutreffen.

Oktober 19, 2009 Posted by | Allgemein, Professional Planner, Software | , , , , | 1 Kommentar

neue verbesserte Professional Planner Version

Winterheller hat gemeinsam mit seinen Kunden an Verbesserungen gearbeitet. Ab sofort steht wohl eine neue free version des Professional Planner zur Verfügung.

Jedenfalls wird dies in der Xing-Gruppe Controlling so angekündigt.

August 13, 2009 Posted by | Professional Planner | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Stipendium für Frauenquote

Mit einem Stipendium möchte die Firma Winterheller insbesondere Frauen auf Ihrem Karriereweg im Bereich Controlling und Finanzen unterstützen.

Gefunden im Professional Planner Forum bei Xing .

Also dann, schnell bewerben!

Juli 23, 2009 Posted by | Allgemein, Controller, Professional Planner | , , | Hinterlasse einen Kommentar