KMU Planer

ohne Plan kein Weg

Neues vom Beratermarkt

Gartner-Analyse: Beratern fehlen die richtigen Mitarbeiter – CIO.de.

Hier gibt es Informationen für den modernen Berater oder besser „Sustainable Value Integrator“ …

Juli 9, 2010 Posted by | Allgemein | , | Hinterlasse einen Kommentar

BI von den Grundlagen bis zur Implementierung

Die wichtigsten Informationen für BI Projekte von den Grundlagen bis zur Implementierung findet man in diesem ebook:  e-book:BI

Juli 2, 2009 Posted by | Allgemein, BI, wissen wie | , , | 1 Kommentar

Lock-in

die Petroleumlampe gab es praktisch geschenkt.
Nur das Petroleum kostete etwas Geld.
John D. Rockefeller gilt als Erfinder des Lock-in-Effekts. Als 1870 der Absatz von Petrolium in China nicht so richtig in Schwung kommen wollte wurden die Chinesen zunächst mit günstigen Petroleumlampen versorgt. Anschließend entstand eine auskömmliche Nachfrage für den Petroleumverkäufer Rockefeller.

Proprietäre und undokumentierte Schnittstellen, Strukturen und Funktionen, das berühmte Lock-In Syndrom, mit dem Anbieter die Kunden günstig mit aktuellen Systemfunktionen anlocken und dann bei den Brot-und-Butter-Anwendungen die ganz große Melkmaschine aus dem Keller zerren. Wir kennen alle diese Systeme, um ganze Plattformen in Firmen unterzubringen und damit eine enormen Abhängigkeit zu kreieren, die durch Open Source zumindest teilweise durchbrochen wurde.
Enterprise 2.0

Softwareanbieter und Beratungshäuser haben diese Form der Markterschließung etwas verfeinert. Preisgünstig oder kostenlos angebotene Softwareversionen funktionieren als Vertriebsinstrument aber nur wenn sie dem zukünftigen Kunden vom Start weg Nutzen bringen.

Erst wenn die Software erfolgreich eingesetzt wird, Personal geschult, Abläufe geändert und aufwendig Betriebsdaten eingepflegt worden sind kann der Effekt wirksam werden. Wichtige Funktionen oder Erweiterungen funktionieren nur in der kostpflichtigen Version und der begeisterte Anwender hat die Wahl zwischen aufgeben oder bestellen.

Bei spezialisierter Software bestehen aber auch für den Anbieter zwei Risiken:

1) der unbedarfte Anwender kommt mit der Software mangels Fachwissen nicht klar … „natürlich“ ist dann die Software Murx und hat sich für spätere Projekte in diesem Unternehmen disqualifiziert.

2) der Anwender setzt die Software gezielt in Kombination mit vorhandenen Systemen ein so ein dass er auf die kostenpflichtigen Zusatzfunktionen verzichten kann.

Kleinere Unternehmen können oft dem Effekt vollständig entgehen wenn die Funktionseinschränktungen der Software an großen Unternehmen ausgerichtet sind. Um die Einschränkungen erkennen und beurteilen zu können braucht es wieder Fachwissen.

So manche Schnäppchenjagd endet doch recht teuer.

Mai 18, 2009 Posted by | wissen wie | , | Hinterlasse einen Kommentar