Einführung der E-Bilanz

 Ab 2012 müssen Unternehmen ihren Jahresabschluss elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Diese Regelung ist Teil des Steuerbürokratieabbaugesetzes (SteuBAG), das bereits Ende 2008 verabschiedet wurde. „Mit der medienbruchfreien Übertragung der Daten an die Finanzverwaltung sollen bürokratische Lasten abgebaut und das Verfahren der Bilanzübermittlung insgesamt vereinfacht werden“, beschreibt Tobias Polka, Steuerberater bei der Warth & Klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Düsseldorf, die Idee hinter der Einführung der E-Bilanz.

Zur Übermittlung der Daten hat die Finanzverwaltung den Standard XBRL (= extensible Business Reporting Language) ausgewählt.

Elektronisch übermittelt werden müssen:

  • (Handels-)Bilanz
  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Ergebnisverwendung
  • Kapitalkontenentwicklung (bei Personengesellschaften)
  • Überleitungsrechnung bzw. Steuerbilanz

In den Unternehmen entsteht besonders in der Vorbereitungsphase ein erheblicher Mehraufwand, zum einen hinsichtlich der inhaltlichen Gestaltung (höherer Detailierungsgrad), zum anderen in der Umgestaltung von IT-Prozessen (Bereitstellung von Daten im XBRL Format).

Da die Einführung der E-Bilanz rechtsform- und größenunabhängig für alle Unternehmen gilt, ist es empfehlenswert, dass  alle Unternehmen baldmöglichst mit den Vorbereitungen beginnen, da die komplexen organisatorischen und technischen Veränderungen  in der Regel eine entsprechende Vorlaufzeit benötigen.

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BI goes mobile

Vor einiger Zeit habe ich darüber berichtet, dass es eine app für Controller gibt. Ob das wirklich erfolgreich ist, bleibt fraglich, genauso wie der Einsatz von BI auf mobilen Geräten. Wie man im Folgenden lesen kann, passen mobiles Arbeiten und BI noch nicht so recht zusammen. Es fehlen Einsatzszenarien – und vor allem die Nachfrage nach solchen Lösungen. Allerdings sehen Marktbeobachter optimistisch in die Zukunft und prognostizieren einen Aufschwung in der Nachfrage nach mobilen BI-Lösungen.

Mobile BI

integriertes Wissensmanagement

Nur integriertes Wissensmanagement ist nachhaltig. Das besagt eine Analyse von Deutsche Bank Research.

Hier kann man mehr über die Rolle von Social Software (Wikis, Blogs und Social Networks) im Wissensmangement lesen:

Social Software hilft beim Management von digitalen Inhalten: Nur integriertes Wissensmanagement ist nachhaltig – CIO.de.

Mobility

Immer mehr setzt sich der Trend durch, im privaten wie auch im geschäftlichen Bereich mobil zu sein. Hiermit ist gemeint, dass sich die mobile Kommunikation, aber auch die Datenmobilität in der Praxis nicht mehr wegdenken lassen, insbesondere da die technischen Voraussetzungen flächendeckend vorhanden sind und immer besser werden.

Je stärker sich die Mobilität auch in Unternehmen durchsetzt, desto flexibler und mobiler werden auch die Mitarbeiter, allerdings erhöhen sich auch die Sicherheitsanforderungen an die IT.

Unternehmen, die sich auf eine erhöhte Mobilität einlassen, werden mit Sicherheit auf längere Sicht Wettbewerbsvorteile gegenüber denen erlangen, die abwarten und erst später oder gar nicht diesem Trend folgen.

Wikiphobie

während in großen Unternehmen immer mehr Wikis als einfache und preisgünstige Alternative zu aufwendigen Groupware Lösungen oder zur Reduzierung der Mailflut eingesetzt wird scheitern kleinere Unternehmen oft schon am Start.
Mit einer speziellen Hürde beim Einsatz von Wikis beschäftigt sich ein Beitrag bei Future Changes:

Die Symptome für Wikiphobie im Unternehmen sind eindeutig erkennbar: Es regt sich Widerstand gegen das Management oder auch gegen die IT. Diesem Phänomen begegnen wir häufig in Unternehmen, in denen viel mit Papier gearbeitet wird: Wikiphobikern ist ihr Schwarz-auf-Weiß-Wissen heilig; viele gehen so weit, ihre E-Mails in der Angst auszudrucken, sie könnten versehentlich gelöscht werden. Für diese Leute ist die Idee, online zusammzuarbeiten, absolut unvorstellbar.
Der Umgang mit Wiki-Zweiflern

die bekannten Einwände werden auch geliefert

Die typischen Argumente, die Wikiphobiker vorbringen, reichen von „Warum sollen wir stattdessen keine E-Mails nutzen?“ über „Wir haben doch schon ein Dokumentenmanagement-System im Intranet!“ und „Mein Wissen ist wertvoll, das mache ich nicht allen zugänglich!“ bis hin zu „Unbefugte werden auf das Wiki zugreifen können!“Der Umgang mit Wiki-Zweiflern

Als Bewältigungsstrategie wird u.A. eine Tarnung des Wikis als statische Webseite vorgeschlagen. Langsam soll der scheue Nutzer an das gefährlich neue Werkzeug herangeführt werden.

Die Geschichte wiederholt sich doch. Mit den ersten Anrufbeantworten und PCs war es auch mühsam.

Nachtrag: es soll auch schon auf Wikiphobie spezialisierte Therapeuten geben

vielleicht

sollte man sich diese Twitterspielerei doch mal ansehen.
Die max. 140 Zeilen langen Nachrichten überfordern bereits mit Masse und Geschwindigkeit die Suchmaschienen.

Angetrieben wird das Echtzeitinternet von den mehr als 200 Millionen Internetnutzern auf Seiten wie Twitter, Facebook oder Friendfeed, die Informationen blitzartig verbreiten. So schnell, dass sogar Google nicht mehr mitkommt. Denn dessen Alghorithmus ist bisher nicht schnell genug, um die Informationen im Echtzeitinternet auch in Echtzeit zu finden.

Faz Netzökonom

Mit dem Argument „99 % unwichtiger Blödsinn“ hätte man auch auf den Ausbau von Telefon- und Mobilnetz verzichten können.

Das Argument hat aber weder Nutzer noch Anbieter gestört.