in die Jahre gekommen

wenn man nach Jahren, und fünf Jahre im Internet sind eine sehr lange Zeit, eine schon fast vergessene Seite im Netz wiederfindet ist es so wie mit einem wiederentdeckten Kellerverschlag.

Viel Gerümpel für die Tonne und ein paar Erinnerungen für die Zukunft. Manche Überraschung  welche scheinbar ungeheuer wichtigen Dinge über die Zeit jede Bedeutung verloren haben, anderer Kleinkram überrascht mit anhaltender oder gewonnener Bedeutung.

Also statt nun per Löschbefehl den ganzen „Keller“ ins digitale Nirwana zu schicken oder unrealistische Fortsetzungspläne zu beginnen ein Kompromiss.

  • aktuelles Template für das Layout (bisherige wird seit Jahren nicht aktualisiert)
  • Tote Links aus der Blogroll entfernt
  • Spamfilter für Kommentare

 

und im Kalender eingetragen: Januar 2018 mal wieder nach KMUplaner gucken.

 

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in Pivot-Tabellen schreiben

soll jetzt auch ohne die Microsoft Server Analysis Services funktionieren:

Während die Pivot-Tabellen in Excel schreibgeschützt sind, erhalten Palo-Anwender die Möglichkeit, die Werte von Excel direkt in die Palo OLAP-Würfel zurückzuschreiben.

via Presseportal: Jedox AG – Palo Open-Source OLAP-Lösung unterstützen jetzt auch Pivot-Tabellen in Excel / Das Palo Excel-Add-On bietet den ersten kostenlosen ODBO-Treiber.

Fernsteuerung beim Support

A: und jetzt auf den grauen Knopf links oben in der Ecke klicken und dann den Umsatz rechts in der 3 Spalte, 2. Zeile eingeben.

Erst dann auf die Speichern Taste drücken…

Funktioniert es, was sehen Sie jetzt?

B:  die Zahlen haben sich verändert, aber da blinkt ein Kästchen?

A: wo, welche Farbe?

B: rechts unten… ein rotes Ausrufezeichen… auf gelbem Hintergrund…

Solche Dialoge können sehr mühsam werden. Nutzeroberflächen sind grafisch gestaltet und bei einer Unterstützung über Telefon müssen sie zeitfressend beschrieben werden.

Seit ein paar Jahren gibt es Programme zur Übertragung von Bildschirminhalten über das Internet. Bei ausreichender Bandbreite und etwas technischem Geschick war es so schon möglich gemeinsam auf einen Bildschirminhalt zu sehen und sich die mühsamen Bildbeschreibungen zu sparen.

Hohe Bandbreiten und sinkende Lizenzkosten bringen auch Bewegung in das Angebot von Fernwartungsprogrammen.

Auf MacVillage wird die Lösung Teamviewer vorgestellt:

Ähnlich wie Skype schafft es dieses Programm nämlich so gut wie immer, eine Verbindung aufzubauen. Dabei wird auch dieselbe Technik (STUN) verwendet, die Firewalls und NAT-Geräte unterminiert. Um das zu ermöglichen, müssen Verbindungen über einen Server initialisiert werden. Sobald diese steht, läuft der Rest der Datenübertragung im Peer-to-Peer-Modus ab.

Vertrauliche Daten sollten bei dieser Verbindungsform auf Dauer nicht ausgetauscht werden.

Aber für eine schnelle robuste Unterstützung beim Support reicht die Lösung aus.

Damit lassen sich auch Windows-Rechner bequem von einem Mac unterstützen und steuern.

Für Privatanwender frei, und beim professionellen Einsatz sind die knapp 500 € für eine Lizenz durch eingesparte Reisekilometer, Zeit und Nerven bald wieder eingespielt.

Wikis im Projektmanagement

Im Blog Projektmanagementberatung setzt sich Andreas Heilwagen unter dem Titel Enterprise Wikis mit dem Einsatz von Wikis im Unternehmen auseinander.
Die üblichen Verdächtigen werden aufgeführt.

in einem etwas älteren Beitrag setzt sich der Schockwellenreiter mit den Problemen beim Einsatz von Mediawiki in kleinen Projekten auseinander und hat sich prompt ein paar hitzige Kommentare von Mediawiki-Fans eingehandelt.

Noch ein DokuWiki Fan 🙂

das kann doch nicht so schwer sein

Unternehmensstrategie und Projekte sind so aufeinander abgestimmt dass die Projekte die Ziele des Unternehmens unterstützen… theoretisch alles klar.

Unternehmensstrategie kann ein sehr abstraktes Thema sein und wird gelegentlich im Streß der Alltagsbewältigung lange Zeit gern verdrängt.

IT-Projekte machen diese kleine Nachlässigkeit immer mal wieder überraschend transparent.
Flexible IT-Systeme sind einerseits ähnlich geduldig wie Papier.
Schnell wird operativ mal hier und dort was verändert: „dass kann doch nicht so schwer sein eben diese Auswertungstabelle zu ändern…“

Zunächst funktioniert alles prima ohne aufwändige Strategieüberlegungen.
IT-Systeme sind auch geduldig beim konsequenten Abarbeiten geforderter Fehler.

Die möglichen Folgen der kleinen Änderungen im System werden später untersucht oder bei Entdeckung bestaunt.

Die Kosten für durch flexible Anpassungen verursachte Folgeanpassungen bleiben bei funktionierendem Controlling nicht lange unentdeckt. Im Rückblick wird die Flexibilität als Kostenfalle entdeckt. Etwas spät.

Hier beginnt die Abwärtsspirale. Wirtschaftliches Controlling ist ohne IT-Systeme kaum noch möglich. Die Kommunikation zwischen Controlling und IT hat oft Verbesserungspotential. Im Krisenfall ist die Ursache für die „falschen Zahlen“ je nach Vorliebe beim technischen Unverständis des Controllers oder mangelnder Flexbilität der IT-Dienstleister zu suchen.

Nach dem Sprichwort „gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden“ steckt in vielen Unternehmen noch enormes Potenzial, was die Mobilisierung der Kräfte eines Unternehmens betrifft, seine Ziele zu erreichen.

projektgeschichten: Was hat die Unternehmensstrategie mit IT-Projekten zu tun?.

an gleicher Stelle wird der Zusammenhang zwischen Strategie, Kommunikation und Projekten überzeugend mit einem Pferdewagen erklärt.

Wikiphobie

während in großen Unternehmen immer mehr Wikis als einfache und preisgünstige Alternative zu aufwendigen Groupware Lösungen oder zur Reduzierung der Mailflut eingesetzt wird scheitern kleinere Unternehmen oft schon am Start.
Mit einer speziellen Hürde beim Einsatz von Wikis beschäftigt sich ein Beitrag bei Future Changes:

Die Symptome für Wikiphobie im Unternehmen sind eindeutig erkennbar: Es regt sich Widerstand gegen das Management oder auch gegen die IT. Diesem Phänomen begegnen wir häufig in Unternehmen, in denen viel mit Papier gearbeitet wird: Wikiphobikern ist ihr Schwarz-auf-Weiß-Wissen heilig; viele gehen so weit, ihre E-Mails in der Angst auszudrucken, sie könnten versehentlich gelöscht werden. Für diese Leute ist die Idee, online zusammzuarbeiten, absolut unvorstellbar.
Der Umgang mit Wiki-Zweiflern

die bekannten Einwände werden auch geliefert

Die typischen Argumente, die Wikiphobiker vorbringen, reichen von „Warum sollen wir stattdessen keine E-Mails nutzen?“ über „Wir haben doch schon ein Dokumentenmanagement-System im Intranet!“ und „Mein Wissen ist wertvoll, das mache ich nicht allen zugänglich!“ bis hin zu „Unbefugte werden auf das Wiki zugreifen können!“Der Umgang mit Wiki-Zweiflern

Als Bewältigungsstrategie wird u.A. eine Tarnung des Wikis als statische Webseite vorgeschlagen. Langsam soll der scheue Nutzer an das gefährlich neue Werkzeug herangeführt werden.

Die Geschichte wiederholt sich doch. Mit den ersten Anrufbeantworten und PCs war es auch mühsam.

Nachtrag: es soll auch schon auf Wikiphobie spezialisierte Therapeuten geben