Alptraum Softwareupdate

Wer kennt sie nicht, die vielen Mails mit den netten Hinweisen diverser Softwarehersteller, dass neue Updates ihrer Software zur Verfügung stehen und zum Download bereitstehen.

Da freut sich jeder Anwender und macht natürlich die Updates gern mit, denn es werden meist tolle Programmverbesserungen, neue Funktionen und ein schickeres Layout versprochen. Außerdem wird den Anwendern das Updaten sehr leicht gemacht, einfach downloaden, draufklicken und alles installiert sich wie von selbst. Die Kompatibilität der vorhanden Datenstrukturen mit den Updates wird vom Anwender vorausgesetzt und vom Hersteller auch versprochen.

Aber böse Falle – leider klappt das nicht immer! Da lassen sich Datenbanken plötzlich nicht mehr ansprechen oder bestehende Logiken funktionieren nicht mehr usw. Hier beginnt für den Anwender das grauenvolle Fehlersuchen und Stochern im Nebel. Oft ist die Verzweiflung nach tagelanger eigener „Fehlersuche“ so groß, dass dann doch der Berater ins Spiel kommt und seinerseits mit ebensoeiner „Fehlersuche“ beginnt und meistens auch erfolgreich ist, da der Berater in der Regel eine entsprechende Software in Details besser kennt als der Anwender.

Das soll nun keinen Anwender erschüttern, sondern ihn eher froh stimmen, dass es auch irgendwo Hilfe gibt, wenn nach einem Softwareupdate gar nichts mehr geht. Manchmal ist es auch sinnvoll, nicht unbedingt gleich jedes Update mitzumachen, sondern eine bestehende stabile Softwareumgebung zu erhalten.

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