KMU Planer

ohne Plan kein Weg

War Moses Controller?

Nach wie vor werden Controller in der Öffentlichkeit und in der Belegschaft als Erbsenzähler betrachtet.

Doch was macht einen Controller wirklich aus? Persönlichkeiten wie Columbus, Fugger oder Kennedy zeigen durchaus Eigenschaften eines guten Controllers, aber das beste Bild gibt Moses als Controller ab. Diese Meinung vertritt zumindest Thomas Rövekamp in einem Artikel in Spiegel online.

Rövekamp sagt hier: „dann passt schon eher das Bild von Moses als Controller. Der hatte eine Zielvorstellung: Wir wollen ins Gelobte Land. Dann kam das strategische Controlling: Mit welchen Instrumenten kommen wir ans Ziel? Zu Fuß? Per Schiff? Dann das operative Controlling: Haben wir genug Proviant? Sind wir trainiert? Wie teilen wir uns auf?“ Als dann die Ägypter dem Volk Israel kriegerisch folgten, plante Moses das, was Leute wie Rövekamp nun „diversifizierte Zielabweichung“ nennen: die Flucht durchs Rote Meer. „Bei allem, was er tat, wusste Moses: Die Knappheit der Ressourcen ist die Grundlage seines Wirtschaftens.“ (Zitat aus Siegel online)

Die Grundlagen ändern sich zwar im Zeitverlauf und innerhalb verschiedener Industriebranchen, aber dennoch sind Controller und ihre mächtigen Zahlen-Kolonnen gerade in Krisenzeiten sehr gefragt. Controller sind also auch weiterhin sehr gefragt, obwohl ihr Ruf nach wie vor nicht der Beste ist – das wird sich wahrscheinlich auch nicht ändern.

Juni 26, 2009 Posted by | Allgemein, Controller | | Hinterlasse einen Kommentar

wachsende Unzufriedenheit mit Business Intelligence Lösungen

Augenscheinlich wird die Unzufriedenheit mit BI Lösungen in den Unternehmen immer größer.

Dies hat verschiedene Gründe. BI Lösungen sind in der Regel technologisch getrieben. Die produzierten Zahlenwerke sind oft ohne jede Aussagekraft, solange sie nicht in den Kontext der entsprechenden Geschäftsprozesse gebracht werden. Hier taucht die nächste Tücke auf. BI Lösungen sind hochkomplexe Gebilde  und Mitarbeiter oft schlichtweg überfordert mit der Interpretation der Zahlenwerke. Oft ist auch die strategische Ausrichtung des BI Projektes nicht jedem Mitarbeiter im Unternehmen klar, so dass es BI Projekten auch an Akzeptanz mangeln kann.

Da stellt sich die Frage, wie man BI Lösungen wieder (oder überhaupt) ins richtige Licht rücken kann.

Juni 23, 2009 Posted by | BI | | Hinterlasse einen Kommentar

Flüssig trotz Krisenzeiten

Besonders in wirtschaftlich schlechten Zeiten ist eine mangelhafte Finanzplanung die Archillesferse für viele Unternehmen. Umso wichtiger ist es die Liquiditätsplanung im Auge zu behalten und mit Hilfe professioneller Instrumente zu optimieren. Mittlerweile gibt es viele Planungssysteme, mit denen man seine Einnahmen und Ausgaben richtig planen und auch das Forderungsmanagement in den Griff bekommen kann.

Besonders in Krisenzeiten ist die Liquiditätsplanung eine Kernaufgabe in den Unternehmen.

Juni 23, 2009 Posted by | Allgemein, Planung | , | Hinterlasse einen Kommentar

alles umsonst?

auch MicroStrategy bietet nun eine freie Variante an.

Der Trend zu kostenlosen Einstiegsversionen von BI-Software geht  also weiter.

Juni 17, 2009 Posted by | BI, Software | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wikis im Projektmanagement

Im Blog Projektmanagementberatung setzt sich Andreas Heilwagen unter dem Titel Enterprise Wikis mit dem Einsatz von Wikis im Unternehmen auseinander.
Die üblichen Verdächtigen werden aufgeführt.

in einem etwas älteren Beitrag setzt sich der Schockwellenreiter mit den Problemen beim Einsatz von Mediawiki in kleinen Projekten auseinander und hat sich prompt ein paar hitzige Kommentare von Mediawiki-Fans eingehandelt.

Noch ein DokuWiki Fan 🙂

Juni 16, 2009 Posted by | Software, wissen wie | , | Hinterlasse einen Kommentar

das kann doch nicht so schwer sein

Unternehmensstrategie und Projekte sind so aufeinander abgestimmt dass die Projekte die Ziele des Unternehmens unterstützen… theoretisch alles klar.

Unternehmensstrategie kann ein sehr abstraktes Thema sein und wird gelegentlich im Streß der Alltagsbewältigung lange Zeit gern verdrängt.

IT-Projekte machen diese kleine Nachlässigkeit immer mal wieder überraschend transparent.
Flexible IT-Systeme sind einerseits ähnlich geduldig wie Papier.
Schnell wird operativ mal hier und dort was verändert: „dass kann doch nicht so schwer sein eben diese Auswertungstabelle zu ändern…“

Zunächst funktioniert alles prima ohne aufwändige Strategieüberlegungen.
IT-Systeme sind auch geduldig beim konsequenten Abarbeiten geforderter Fehler.

Die möglichen Folgen der kleinen Änderungen im System werden später untersucht oder bei Entdeckung bestaunt.

Die Kosten für durch flexible Anpassungen verursachte Folgeanpassungen bleiben bei funktionierendem Controlling nicht lange unentdeckt. Im Rückblick wird die Flexibilität als Kostenfalle entdeckt. Etwas spät.

Hier beginnt die Abwärtsspirale. Wirtschaftliches Controlling ist ohne IT-Systeme kaum noch möglich. Die Kommunikation zwischen Controlling und IT hat oft Verbesserungspotential. Im Krisenfall ist die Ursache für die „falschen Zahlen“ je nach Vorliebe beim technischen Unverständis des Controllers oder mangelnder Flexbilität der IT-Dienstleister zu suchen.

Nach dem Sprichwort „gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden“ steckt in vielen Unternehmen noch enormes Potenzial, was die Mobilisierung der Kräfte eines Unternehmens betrifft, seine Ziele zu erreichen.

projektgeschichten: Was hat die Unternehmensstrategie mit IT-Projekten zu tun?.

an gleicher Stelle wird der Zusammenhang zwischen Strategie, Kommunikation und Projekten überzeugend mit einem Pferdewagen erklärt.

Juni 15, 2009 Posted by | Spaß mit Technik | Hinterlasse einen Kommentar

Wikiphobie

während in großen Unternehmen immer mehr Wikis als einfache und preisgünstige Alternative zu aufwendigen Groupware Lösungen oder zur Reduzierung der Mailflut eingesetzt wird scheitern kleinere Unternehmen oft schon am Start.
Mit einer speziellen Hürde beim Einsatz von Wikis beschäftigt sich ein Beitrag bei Future Changes:

Die Symptome für Wikiphobie im Unternehmen sind eindeutig erkennbar: Es regt sich Widerstand gegen das Management oder auch gegen die IT. Diesem Phänomen begegnen wir häufig in Unternehmen, in denen viel mit Papier gearbeitet wird: Wikiphobikern ist ihr Schwarz-auf-Weiß-Wissen heilig; viele gehen so weit, ihre E-Mails in der Angst auszudrucken, sie könnten versehentlich gelöscht werden. Für diese Leute ist die Idee, online zusammzuarbeiten, absolut unvorstellbar.
Der Umgang mit Wiki-Zweiflern

die bekannten Einwände werden auch geliefert

Die typischen Argumente, die Wikiphobiker vorbringen, reichen von „Warum sollen wir stattdessen keine E-Mails nutzen?“ über „Wir haben doch schon ein Dokumentenmanagement-System im Intranet!“ und „Mein Wissen ist wertvoll, das mache ich nicht allen zugänglich!“ bis hin zu „Unbefugte werden auf das Wiki zugreifen können!“Der Umgang mit Wiki-Zweiflern

Als Bewältigungsstrategie wird u.A. eine Tarnung des Wikis als statische Webseite vorgeschlagen. Langsam soll der scheue Nutzer an das gefährlich neue Werkzeug herangeführt werden.

Die Geschichte wiederholt sich doch. Mit den ersten Anrufbeantworten und PCs war es auch mühsam.

Nachtrag: es soll auch schon auf Wikiphobie spezialisierte Therapeuten geben

Juni 5, 2009 Posted by | Medienwandel, Spaß mit Technik, wissen wie | , | Hinterlasse einen Kommentar

Überraschungspaket

Nach der Übernahme von BuisinessObjects durch SAP war abzusehen dass ein paar nun doppelt vorhandene Werkzeuge nicht weiterentwickelt werden.
Die SAP Werkzeuge sind beim Vergleich wohl nicht so gut weggekommen:

Gerade die für viele unangenehme Tatsache, dass nicht ein einziges Werkzeug des originären SAP BEx- und SEM- Anwenderwerkzeug- und Applikationsportfolios weiterentwickelt wird, bringt klaren Veränderungsbedarf für alle Unternehmen, die bisher hierauf gesetzt haben.
Carsten Bange

Juni 4, 2009 Posted by | Software | Hinterlasse einen Kommentar