KMU Planer

ohne Plan kein Weg

Beruf Unternehmensberater

Frage vom Tischnachbarn:
„was machen Sie so ?“

„Unternehmensberatung, wir sind spezialisiert auf…“

Schon mit dem ersten Wort verloren. Nach den Ausführungen von Volker Pispers zum schönen Beruf des Unternehmensberaters begibt man sich da in zweifelhafte Gesellschaft.

Das Video aus dem Jahre 2004 ist immer noch oder wieder aktuell und danach sind die Visitenkarten auch immer wieder in Entsorgungsgefahr.

Mai 28, 2009 Posted by | Controller, Video | , | Hinterlasse einen Kommentar

Schnellkurs Businessplanung

Für eine Vorlesung muß man nicht unbedingt in die Universität. Die LMU München veröffentlicht über den iTunes Store im Bildungsbereich Vorlesungen.

Der Vortrag von Anne Burger bietet in 130 Minuten einen kompakten Überlick zum Thema Finanzplanung.

Vorlesung Businessplanung an der LMU München

Mai 26, 2009 Posted by | Planung, Video | , | Hinterlasse einen Kommentar

Excel oder BI Tool?

Nach wie vor setzen viele Mittelständler lieber auf Excel als auf ein BI Tool für ihr Unternehmenscontrolling, obwohl man BI Tools Vorteile zutraut.

Berater Wolfgang Martin kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass die Potentiale von Business Intelligence im Mittelstand noch lange nicht ausgeschöpft sind.

Hierzu der online Beitrag im cio knowledge center: http://www.cio.de/knowledgecenter/bi/869270/index1.html

Mai 25, 2009 Posted by | BI, Controller | Hinterlasse einen Kommentar

Goldene Zeiten für Open Source BI ?

Das Angebot an BI-Lösungen auf Open Source Basis wächst. Kleinere Unternehmen hatten gegenüber Großunternehmen lange den Nachteil wegen hoher Lizenzkosten BI-Software nicht nutzen zu können. Nachfrage ist da und entsprechend qualifiziertes Personal ist jetzt auch schon öfter anzutreffen. Goldene Zeiten für die Anbieter.

Goldene Zeiten auch für die Anwender?

Zumindest hat die Open Source-BI mittlerweile eine gewisse Reife erreicht. Unternehmen können guten Gewissens auf diese Angebote zurückgreifen, ohne beispielsweise eine Reihe von Systemabstürzen befürchten zu müssen.

Computerwoche: Analyse über Open Source-BI

Mai 25, 2009 Posted by | BI | , , | Hinterlasse einen Kommentar

vielleicht

sollte man sich diese Twitterspielerei doch mal ansehen.
Die max. 140 Zeilen langen Nachrichten überfordern bereits mit Masse und Geschwindigkeit die Suchmaschienen.

Angetrieben wird das Echtzeitinternet von den mehr als 200 Millionen Internetnutzern auf Seiten wie Twitter, Facebook oder Friendfeed, die Informationen blitzartig verbreiten. So schnell, dass sogar Google nicht mehr mitkommt. Denn dessen Alghorithmus ist bisher nicht schnell genug, um die Informationen im Echtzeitinternet auch in Echtzeit zu finden.

Faz Netzökonom

Mit dem Argument „99 % unwichtiger Blödsinn“ hätte man auch auf den Ausbau von Telefon- und Mobilnetz verzichten können.

Das Argument hat aber weder Nutzer noch Anbieter gestört.

Mai 21, 2009 Posted by | Medienwandel | , | Hinterlasse einen Kommentar

Controller und Nutzen

In einem Ratgeber zur Glücksoptimierung hat Manfred Grotheer nette Ausführungen zum Ruf der Controller gefunden.
Bei Eckart Hirschhausen, “Glück kommt selten allein …” ist auf Seite 231 ein Klischee über Controller geortet worden.

Dort wird beschrieben wie bei einem Experiement die Hilfsbereitschaft von Passanten durch „verlieren“ von Kleingeld erhöht werden kann.
Am Ende könnte sogar der Kleingeldverteiler von seinem ziellos verteilten Reichtümern profitieren:

Hat er die Münze zuvor im Telefonapparat gefunden, dann kommt er sogar gerne helfen. Investieren Sie in die Zukunft – werfen Sie Geld weg! Obwohl Sie gar nicht wissen müssen, wo es landet, können Sie sicher sein – Sie schaffen unterm Strich einen positiven Wert. Erklären Sie das einmal einem Controller.
Manfred Grotheer: Kleines Glück ganz groß

Der Witz funktioniert und wird vermutlich nur von Controllern in Frage gestellt. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen.

Wie haben es die Controller geschafft sich so einen merkwürdigen Ruf zu bewahren?
war der geplant ?

Mai 20, 2009 Posted by | Controller | Hinterlasse einen Kommentar

Cloud-Computing

die Vorstellung interne Unternehmensdaten auf einem Server irgendwo ins Netz zu stellen befremdet noch etwas.
Für die Stromproduktion stellen wir uns keinen Generator in den Keller und die Kantine hält sich für die Getränkeversorgung keine Kühe. Aber bei der IT ist der Bezug von Rechenleistung oder Software als Service aus dem Netz noch sehr gewöhnungsbedürftig.

Ein interessanter Vortrag von Jörg Kantel zum Einsatz von Cloud-Computing im Wissenschaftsbetrieb: Die Wissenschaft auf Wolke Google gibt einen ersten Überblick zum Thema.

Mai 19, 2009 Posted by | Saas, wissen wie | , | Hinterlasse einen Kommentar

Lock-in

die Petroleumlampe gab es praktisch geschenkt.
Nur das Petroleum kostete etwas Geld.
John D. Rockefeller gilt als Erfinder des Lock-in-Effekts. Als 1870 der Absatz von Petrolium in China nicht so richtig in Schwung kommen wollte wurden die Chinesen zunächst mit günstigen Petroleumlampen versorgt. Anschließend entstand eine auskömmliche Nachfrage für den Petroleumverkäufer Rockefeller.

Proprietäre und undokumentierte Schnittstellen, Strukturen und Funktionen, das berühmte Lock-In Syndrom, mit dem Anbieter die Kunden günstig mit aktuellen Systemfunktionen anlocken und dann bei den Brot-und-Butter-Anwendungen die ganz große Melkmaschine aus dem Keller zerren. Wir kennen alle diese Systeme, um ganze Plattformen in Firmen unterzubringen und damit eine enormen Abhängigkeit zu kreieren, die durch Open Source zumindest teilweise durchbrochen wurde.
Enterprise 2.0

Softwareanbieter und Beratungshäuser haben diese Form der Markterschließung etwas verfeinert. Preisgünstig oder kostenlos angebotene Softwareversionen funktionieren als Vertriebsinstrument aber nur wenn sie dem zukünftigen Kunden vom Start weg Nutzen bringen.

Erst wenn die Software erfolgreich eingesetzt wird, Personal geschult, Abläufe geändert und aufwendig Betriebsdaten eingepflegt worden sind kann der Effekt wirksam werden. Wichtige Funktionen oder Erweiterungen funktionieren nur in der kostpflichtigen Version und der begeisterte Anwender hat die Wahl zwischen aufgeben oder bestellen.

Bei spezialisierter Software bestehen aber auch für den Anbieter zwei Risiken:

1) der unbedarfte Anwender kommt mit der Software mangels Fachwissen nicht klar … „natürlich“ ist dann die Software Murx und hat sich für spätere Projekte in diesem Unternehmen disqualifiziert.

2) der Anwender setzt die Software gezielt in Kombination mit vorhandenen Systemen ein so ein dass er auf die kostenpflichtigen Zusatzfunktionen verzichten kann.

Kleinere Unternehmen können oft dem Effekt vollständig entgehen wenn die Funktionseinschränktungen der Software an großen Unternehmen ausgerichtet sind. Um die Einschränkungen erkennen und beurteilen zu können braucht es wieder Fachwissen.

So manche Schnäppchenjagd endet doch recht teuer.

Mai 18, 2009 Posted by | wissen wie | , | Hinterlasse einen Kommentar

Fortbildung auf Vorrat

zur befreiten Version vom Planner schreibt Michael Singer:

diese kostenlose Version ist im übrigen auch für Fachleute aus dem Controlling interessant, die sich die Software auf den privaten Rechner holen und sich so auf Eigeninitiative weiterbilden wollen … denn vielleicht hat bzw. braucht gerade der nächste Arbeitgeber genau dieses Know-how.

im Professional Planner Forum auf Xing

Respekt vor der Disziplin die man braucht wenn man sich mit so einem komplexen Werkzeug auf Vorrat auseinandersetzen will. Nach meiner Erinnerung habe ich den Professional Planner erst nach dem ersten „realen Projekt“ effektiv einsetzen können.
Die Versuche mit den Beispieldatenbanken (Mercado war schon 1997 dabei 🙂 ) in der Ausbildung waren ganz unterhaltsam.

Aber schon beim ersten Projekt führten die Anforderungen weit weg von einem einfachen Handelsmodell.

Mai 13, 2009 Posted by | Professional Planner, wissen wie | | Hinterlasse einen Kommentar

warum Professional Planner?

Professional Planner ist eine Budgetierungs- und Planungssoftware, die unabhängig von Größe und Branche in jedem Unternehmen eingesetzt werden kann, und das ganz schnell und einfach, denn die betriebswirtschaftliche Rechenlogik für eine integrierte Erfolgs-, Finanz- und Bilanzplanung ist bereits enthalten. Dank der OLCAP-Technologie braucht der Anwender nicht eine einzige Formel eingeben, sondern kann sich vollkommen auf die Budgetplanung konzentrieren. Es ist eine Zeitersparnis von bis zu 70% bei der reinen Datenverarbeitung möglich.

Die wichtigsten Vorteile von Professional Planner sind:

  • 100%ige Integration von Erfolgs-, Finanz- und Bilanzplanung
  • Simulationen, Forecasting, Plan/Ist-Vergleich, Managementkonsolidierung, Goalseeking, Fremdwährung
  • Schnelle Implementierung durch vordefinierte Planungslogik
  • Integrierte flexible Schnittstelle zu allen Fibu- und Kore-Systemen
  • Workflowunterstützung im Planungsprozess

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise wird eine professionelle Planung und ein Controlling umso wichtiger, um schnell auf die Gegebenheiten reagieren zu können. Mit  Professional Planner hat man ein hilfreiches Werkzeug, um diese wichtigen Aufgaben im Unternehmen zu bewältigen.

Dank der Firma Winterheller gibt es ja nun den Professional Planner in einer Einzelplatzvariante als free version mit allen features, die ich am Planner kennen- und schätzen gelernt habe.

Mai 12, 2009 Posted by | Allgemein, Professional Planner | , | Hinterlasse einen Kommentar