in die Jahre gekommen

wenn man nach Jahren, und fünf Jahre im Internet sind eine sehr lange Zeit, eine schon fast vergessene Seite im Netz wiederfindet ist es so wie mit einem wiederentdeckten Kellerverschlag.

Viel Gerümpel für die Tonne und ein paar Erinnerungen für die Zukunft. Manche Überraschung  welche scheinbar ungeheuer wichtigen Dinge über die Zeit jede Bedeutung verloren haben, anderer Kleinkram überrascht mit anhaltender oder gewonnener Bedeutung.

Also statt nun per Löschbefehl den ganzen „Keller“ ins digitale Nirwana zu schicken oder unrealistische Fortsetzungspläne zu beginnen ein Kompromiss.

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und im Kalender eingetragen: Januar 2018 mal wieder nach KMUplaner gucken.

 

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Konzept der „Modernen Budgetierung“

Das Thema Planung und Budgetierung wird auch weiterhin ein zentrales Thema im Controlling bleiben. Kürzlich stellte der Facharbeitskreis Moderne Budgetierung des Internationalen Controller Vereins ein White Pater zur Modernen Budgetierung zur Verfügung.

Beyond Budgeting  konnte sich praktisch kaum durchsetzen und  Better Budgeting stellt kein geschlossenes Konzept, sondern nur einen Oberbegriff für eine Vielzahl von Verbesserungsideen und -instrumenten zur Budgetierung dar. Somit fehlt es nach den Feststellungen im White Paper zur Modernen Budgetierung immer noch an einer gemeinsamen Klammer, ein problemadäquates Konzept, das auch in der Praxis anwendbar ist.

Diese vor allem für Controller unbefriedigende Situation wurde vom ICV in Zusammenarbeit mit der European Business School (EBS) sowie weiteren Wissenschaftlern und Praxisvertretern zum Anlass genommen, ein wissenschaftlich fundiertes, stimmiges und praxistaugliches Konzept zu entwickeln: die Moderne Budgetierung.

In dem Whitepaper werden Empfehlungen für die Gestaltung der Planungsprozesse und Planungsebenen sowie die Auswahl der Planungsinstrumente gegeben. Die Kernprinzipien sind Einfachheit, Flexibilität und Integration. Zusätzlich werden Empfehlungen zur Festlegung der wichtigsten Planungsinhalte gegeben. So sind im Kern die Wertschöpfung und Struktur abzubilden und statt vieler Detailmaßnahmen die Absichten hinter dem Plan klar zu äußern.

Das Konzept der Modernen Budgetierung soll den Unternehmen eine Orientierung liefern. Hierbei geht es vor allem darum, den Kern einer zeitgemäßen Planung und Budgetierung zu beschreiben und nicht darum, alle denkbaren Facetten und Ausprägungen einzubeziehen.

 Das White Paper zur Modernen Budgetierung steht auf der ICV-Website im Bereich „Controlling-Wissen“ zur Verfügung.

Einführung der E-Bilanz

 Ab 2012 müssen Unternehmen ihren Jahresabschluss elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Diese Regelung ist Teil des Steuerbürokratieabbaugesetzes (SteuBAG), das bereits Ende 2008 verabschiedet wurde. „Mit der medienbruchfreien Übertragung der Daten an die Finanzverwaltung sollen bürokratische Lasten abgebaut und das Verfahren der Bilanzübermittlung insgesamt vereinfacht werden“, beschreibt Tobias Polka, Steuerberater bei der Warth & Klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Düsseldorf, die Idee hinter der Einführung der E-Bilanz.

Zur Übermittlung der Daten hat die Finanzverwaltung den Standard XBRL (= extensible Business Reporting Language) ausgewählt.

Elektronisch übermittelt werden müssen:

  • (Handels-)Bilanz
  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Ergebnisverwendung
  • Kapitalkontenentwicklung (bei Personengesellschaften)
  • Überleitungsrechnung bzw. Steuerbilanz

In den Unternehmen entsteht besonders in der Vorbereitungsphase ein erheblicher Mehraufwand, zum einen hinsichtlich der inhaltlichen Gestaltung (höherer Detailierungsgrad), zum anderen in der Umgestaltung von IT-Prozessen (Bereitstellung von Daten im XBRL Format).

Da die Einführung der E-Bilanz rechtsform- und größenunabhängig für alle Unternehmen gilt, ist es empfehlenswert, dass  alle Unternehmen baldmöglichst mit den Vorbereitungen beginnen, da die komplexen organisatorischen und technischen Veränderungen  in der Regel eine entsprechende Vorlaufzeit benötigen.

Massive Kürzungen beim Gründungszuschuss

Seit dem 23.09.2011 ist es nun amtlich, die Bundesregierung hat im Rahmen eines großen Sparpaketes massive Veränderungen für den Gründungszuschuss beschlossen.

Was wird sich in der Förderung für Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit ab 01.11.2011 ändern?

  • Bisher war die Förderung eine MUSS Leistung, nun ist es eine KANN Leistung – je nach Verfügbarkeit der Fördermittel und Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit/ ARGE
  • 150 Tage – Restanspruch auf ALG I muss bei Antragstellung vorhanden sein
  • 6 Monate kann der inviduell abhängige Gründungszuschuss gezahlt werden – entspricht Höhe des ALG I
  • 6 Monate kann der zusätzliche unabhängige Pauschalbetrag in Höhe von 300,- € grundsätzlich gezahlt
  • Weitere 9 Monate kann der zusätzliche unabhängige Pauschalbetrag in Höhe von 300,- € gezahlt werden

Die Förderdauer wurde insgesamt also nicht verkürzt, aber wer den Gründungzuschuss noch erhält hat z.B. bei einem Anspruch auf ALG I von 1.200 € nun insgesamt 3.600 € weniger zur Verfügung.

Neue Professional Planner Free Version

Seit kurzem gibt es auf der Winterheller Homepage eine neue  Professional Planner Free Version zum Download. Es handelt sich weiterhin um eine kostenlose Vollversion der Planungssoftware Professional Planner. Allerdings gibt es eine kleine Einschränkung: bei der neuen Version ist es selbst mit der sogenannten registrierten Version nur möglich, maximal 150 Strukturelemente anzulegen! Bei der alten Version waren es weitaus mehr. Kleiner Tipp: Vor dem Download prüfen, ob die 150 Strukturelemente ausreichen. Falls nicht, auch nicht downloaden!

Working Capital Management

Spätestens seit der großen Finanzkrise ist das Thema Working Capital Management in aller Munde, geht es doch hier darum, die Kapitalbindung zu verringern und die Liquidität zu verbessern. Ziel des Working Capital Managements ist es, die Durchlaufzeit des im Umlaufvermögen gebundenen Kapitals so gering wie möglich zu halten.

Drei Bereiche sind dabei von enormer Bedeutung:
1. Bestandsmanagement
2. Forderungsmanagement
3. Verbindlichkeitenmanagement

Das Bestandsmanagment befasst sich mit der Reduzierung des Lagerbestands bei gleichbleibender oder sogar verbesserter Lieferfähigkeit. Das Bestandsmanagement erfolt in der Regel in 3 Prozessschritten: Bedarfsplanung – Bestandsplanung – Beschaffungsplanung. Diese Prozesse werden in den meisten Fällen durch entsprechende Software unterstützt.

BI goes mobile

Vor einiger Zeit habe ich darüber berichtet, dass es eine app für Controller gibt. Ob das wirklich erfolgreich ist, bleibt fraglich, genauso wie der Einsatz von BI auf mobilen Geräten. Wie man im Folgenden lesen kann, passen mobiles Arbeiten und BI noch nicht so recht zusammen. Es fehlen Einsatzszenarien – und vor allem die Nachfrage nach solchen Lösungen. Allerdings sehen Marktbeobachter optimistisch in die Zukunft und prognostizieren einen Aufschwung in der Nachfrage nach mobilen BI-Lösungen.

Mobile BI

integriertes Wissensmanagement

Nur integriertes Wissensmanagement ist nachhaltig. Das besagt eine Analyse von Deutsche Bank Research.

Hier kann man mehr über die Rolle von Social Software (Wikis, Blogs und Social Networks) im Wissensmangement lesen:

Social Software hilft beim Management von digitalen Inhalten: Nur integriertes Wissensmanagement ist nachhaltig – CIO.de.